Rallye Dakar Update 5.2
Jana • 13. Januar 2024
Live Infos von Dieter Franz über den VW Amarok mit ECT Antrieb
'So, liebe Amarok-Fans weltweit, hier die Neuigkeiten von heute. Die Vorbereitungen und der Start heute verlief normal, der Amarok verschwand auch planmäßig hinter der ersten Düne. Eines der Motorräder allerdings stieß nach ca. 50 m mit einem Knall eine schwarze Rauchwolke aus, der Fahrer sprang ab und brachte sich in Sicherheit. Die erste Diagnose deutet auf einen durchgebrannten Motorcontroller hin. Alle anderen Teilnehmer, in dieser Klasse dann noch der H2-Renntruck, zwei Buggies, und noch 4 Motorräder, nahmen planmäßig die Fahrt auf.
Nachdem wir am Ziel einige Zeit gewartet hatten, trudelten langsam erste Nachrichten ein, dass alle beteiligten Teams extreme Schwierigkeiten mit dem feinen Dünensand haben. Alle blieben mehr oder weniger oft stecken, auch die beiden Buggies. Als erstes tauchte dann der Truck auf, er hatte die Strecke souverän gemeistert. Danach kam lange nichts mehr, bis einer der beiden Buggies ebenfalls ankam - danach kam lange nichts mehr. Wir hatten inzwischen die Nachricht erhalten, dass der Amarok wohl eine Panne hätte, und fuhren ihm auf der Straße entgegen. Überraschenderweise kam er uns entgehen gefahren - aus eigener Kraft, mit funktionierender Brennstoffzelle. Also keine Panne, die beiden waren aber auf den ersten 11 Kilometern der Strecke fünfmal steckengeblieben - und beim letzten mal mussten sie sich helfen lassen, wonach die die Wertung abbrechen mussten.
Sehr schade für uns, aber auch die Mitbewerber mussten Federn lassen: es kamen außer den beiden oben genannten keine anderen Fahrzeuge oder Motorräder mehr ins Ziel. Offensichtlich waren die heutigen Hürden (bzw. die Dünen) einfach zu hoch...'

Zusammen mit unseren Partnerfirmen E-Lions H2 und IONTRAK energy GmbH, haben wir einen VW Crafter auf Elektro umgerüstet und diesen mit einer Brennstoffzelle ausgestattet. Die Besonderheit an diesem Crafter ist, das besonders niedrige und lange COXX-Fahrgestell für einen besonders niedrigen Ladeboden. Das Fahrzeug ist aktuell auf der IAA Transportation 2026 vom 15.09. - 20.09. ausgestellt.

,, Ein weiterer Schritt in Richtung Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger von Renfrizhausen: Ein neuer Defibrillator wurde am Wareneingang der Firmengruppe Brombach + Gess, B+G Metall und E-Car-Tech, am ehemaligen Dreher Gebäude, installiert. Dank einer großzügigen Zusammenarbeit zwischen lokalen Unternehmen und der Stadt Sulz, mit dem Ortschaftsrat Renfrizhausen, steht den Einwohnern damit bereits der dritte Defibrillator im Dorf zur Verfügung. Die Idee zur Anschaffung des lebensrettenden Geräts entstand während eines regelmäßigen Meetings, bei dem das Thema Arbeitssicherheit im Fokus stand. Schnell wurde klar, dass nicht nur die Mitarbeiter der Firma, sondern auch die Allgemeinheit von einem zusätzlichen Defibrillator profitieren sollte. „Die Sicherheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig, aber wir wollen auch einen Beitrag zur Sicherheit des gesamten Dorfes leisten“, betonte Michaela Franz der Firma E-Car-Tech. Die Kosten für den Defibrillator teilen sich die Firma E-Car-Tech, Brombach + Gess und B+G Metall. Die Stadt Sulz und der Ort Renfrizhausen kamen für das Gehäuse auf, in dem das Gerät sicher und wettergeschützt untergebracht ist. Ein besonderes Merkmal dieses Defibrillators ist seine Positionierung außerhalb des Gebäudes am Wareneingang der Firmengruppe. Dadurch ist das Gerät nicht nur für die Firmenmitarbeiter zugänglich, sondern auch für die gesamte Dorfgemeinschaft – und das rund um die Uhr. Zudem ist es transportabel und kann im Notfall schnell an verschiedene Einsatzorte gebracht werden. „Wir sind stolz darauf, dass wir nun drei Defibrillatoren in unserem Dorf haben“, sagte Reiner Kimmich ehemaliger Ortsvorsteher von Renfrizhausen. Neben dem neuen Gerät bei der Firma E-Car-Tech gibt es bereits zwei weitere am Sportplatz und am Kirchberg, die ebenfalls öffentlich zugänglich sind. „Damit sind wir in der Lage, im Ernstfall schnelle Hilfe zu leisten und Leben zu retten“, so Ortsvorsteher Volker Tietze weiter. Die Installation des Defibrillators zeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenarbeit in Renfrizhausen sind. Mit vereinten Kräften haben Unternehmen und die Stadt für mehr Sicherheit im Alltag gesorgt – ein echter Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger. “ Quelle: https://www.nussbaum.de/entdecken/lokale-news/neuer-defibrillator-in-renfrizhausen-zusammenarbeit-staerkt-die-sicherheit-2189676

Das Fazit: liebe Amarok und E-Car-Tech Fans weltweit, die Rallye Dakar 2024 ist vorbei! Ein riesiges Spektakel, 3 Wochen Action, wenig Schlaf, viel Schrauben, viele Kilometer abgespult, 21 mal Zelt auf- und abgebaut, viel Sand, Staub und Dreck, geschwitzt, gefroren, ab und zu mal leise geflucht, gebangt, gehofft, Daumen gedruckt, sehr viel gelernt, viel geschrieben, viele Bilder geknipst, auf jeden Fall: viel erlebt, es war ein Spektakel der besonderen Art! Und wir haben das gesteckte Ziel erreicht: der Amarok hat alle Wertungsprüfungen durchgestanden (bis auf 2, die nicht fertiggefahren wurden), hat 796km von 922 zu fahrenden Kilometern absolviert, und ist damit auf den 7. Platz der Mission Mille gefahren. Unser Antriebssystem hat den Härtetest in der Wüste mit Bravour bestanden, auch das Wasserstoff-Brennstoffzellen-System hat gut funktioniert, der Amarok selbst hat auch durchgehalten, wenn auch mit einigen Blessuren. Aber wir haben gezeigt, dass ein von E-Car-Tech umgerüstetes Fahrzeug sich auf der härtesten Rallye der Welt sehr wohl behaupten kann! Hier auch ein herzliches Dankeschön für alle, die uns die Stange gehalten und mitgefiebert haben, und alle die mitgeholfen haben, vor allem aber unserem Team zuhause, das durch seinen unermüdlichen Einsatz das Fahrzeug überhaupt erst pünktlich fertiggestellt hat! Dieser Kanal schließt jetzt, bis zu einer eventuellen Dakar 2025, wer weiß? Euer Dieter Franz

'Fast schon Routine, aber trotzdem besonders: heute kommen die letzten Updates über die Teilnahme des von E-Car-Tech umgerüsteten VW Amarok an der Rallye Dakar, denn heute am 19. Januar 2024 steht die letzte Wertungsprüfung der Rallye an, mit folgendem TV-Auftritt, Siegerehrung und großer Abschiedsparty in Yanbu! Während die Asse in der Königsklasse wie Sebastian Loeb, Stefan Peterhansel, Carlos Saints, und wie sie alle heißen, voll im medialen Rampenlicht stehen, ist unsere Klasse, die Mission Mille, eher bescheidener von den Medien bedrängt... Allerdings war das ja auch das erste Mal, dass diese Klasse der Null-Emmissions- Fahrzeuge ausgetragen wurde. Für nächstes Jahr haben schon mehrere neue Teams ihr Interesse angemeldet, es sieht also so aus als ware der Grundstein für die nächsten Jahre gelegt! Heute also nochmal eine letzte Stage rund um Yanbu, sandige Strecken durch Hügel und Berge und über weite Flächen mit anspruchsvoller Navigation. Heute "nur" 45 km, aber auch für müssen bewältigt werden! Leider sind heute nur noch 9 von eigentlich 10 Teilnehmern dabei, der Fahrer des privaten spanischen Motorradteams "Bat Power Racing" einen spektakulären Sturz hinlegte: Rahmenbruch bei 125 km/h ! Zufällig gefilmt aus einem begleitenden Hubschrauber, das Video ist auf den socials zu finden. Glücklicherweise ist der Fahrer ok, aber das Motorrad irreparabel beschädigt. Alle anderen sind am Start gut weggekommen, unser Amarok wieder in bewährter Manier als zweitletzter vor dem Truck. Was nicht so schlecht ist, denn so kann er am Ziel maximal einen Platz verlieren 🙂 Um 11:58 gestartet, erreichten sie um 12:58 nach exakt einer Stunde das Ziel, haben also von 12 Wertungsprüfungen plus Prolog, also 13 Wertungen, 11 mit Zieldurchfahrt beendet! Ein Super-Ergebnis, mit dem alle hochzufrieden sein können. Weitere Infos und Bilder später.'

'Heute gibt es nur ein kurzes Update, da ich mich mit einer Erkältung rumschlage und nicht ganz fit bin. Also, 11. Wertungsprüfung, die zweitletzte. Alle 10 Fahrzeuge am Start, und sind auch gut losgekommen. Heute total andere Szenerie, steinige Piste, sehr viele Berge, enge Täler, wieder liegt eine anspruchsvolle Navigation vor den beiden. Wir drücken die Daumen!'












